Einführende Überlegungen
In der Pflege gibt es Themen, über die oft nicht, oder nur ungern gesprochen wird. Zu nennen sind hier bspw. Scham, Ekel, Hygieneprobleme oder Grenzverletzungen.
Auch im Rahmen der praktischen Ausbildung entstehen immer wieder Situationen, die als unangenehm, peinlich oder überfordernd erlebt werden, auf Seiten der Auszubildenden, ebenso wie bei Praxisanleiter/innen.
Heben Sie die Themen aus der Tabu-Zone!
- Setzen Sie sich damit auseinander, wie Sie als Praxisanleiter/in sensibel, konstruktiv und offen mit Tabuthemen in der Ausbildungsumgebung umgehen können.
- Identifizieren Sie Tabuthemen im Bildungskontext der Pflege.
- Lernen Sie effektive Interventionen in der Gesprächsführung für „heikle“ Inhalte kennen, üben Sie diese anhand konkreter Szenarien aus der Praxis ein und verbessern Sie damit Ihre Gesprächskompetenz.
- Entwickeln Sie eine Kultur der Offenheit und des gegenseitigen Respekts.
- Gestalten Sie eine Lernumgebung, die zur offenen Auseinandersetzung mit Tabuthemen einlädt und somit den Bildungserfolg unterstützt.
- Treten Sie in einen offenen Dialog ein, der das Bewusstsein und das Verständnis für die „heiklen“ Themen stärkt und, nicht nur, für die Ausbildungssituation schärft. Setzen Sie sich kritisch damit auseinander.
Finden Sie einen sensiblen und professionellen Umgang mit den Tabuthemen in der Pflege und erhalten Sie damit die Begeisterung für die Pflege, nicht nur für die Auszubildenden.
Ziele
Sie setzen sich mit den Tabuthemen in der Pflege auseinander und reflektieren diese gemeinsam. Sie entwickeln ein verstärktes Bewusstsein für „heikle“ Situationen. Sie lernen Interventionen in der Gesprächsführung und Strategien kennen, die Ihnen helfen, einen sensiblen und professionellen Umgang mit den Tabuthemen in der Pflege zu finden. Sie erhalten Ideen und Impulse, wie Sie diese auch in der Begleitung Ihrer Auszubildenden einsetzen und entsprechende Lernumgebungen gestalten können.
Inhalte
- Tabuthemen in der Pflege
- Interventionen in der Gesprächsführung im Umgang mit Tabuthemen
- Möglichkeiten der Entwicklung einer Kultur der Offenheit und des gegenseitigen Respekts
- Gestaltung von Lernumgebungen in Bezug auf Tabuthemen
Methoden/Medien
Der Dozentin orientiert sich an den Prinzipien der Erwachsenenbildung. Ausgewählte Methoden und Sozialformen sind kurze theoretische Inputs, Einzelarbeit, die Arbeit in Kleingruppen und Plenardiskussionen. Darüber hinaus stehen die Reflektion der Erfahrungen aus der beruflichen Praxis sowie der Anwendungsbezug im Vordergrund.
Kosten
222,00 €
Für katholische Einrichtungen 211,00 €
(o.g. Preise inkl. Seminarunterlagen und Teilverpflegung)
Veranstaltungsnummer
F 121.2-26
